Die Untere Bauaufsichtsbehörde alarmierte die Feuerwehr zu einem Gebäude in die Kaiserstraße. Durch eine stark beschädigte Stütze eines Hauses sei das Gebäude einsturzgefährdet. Ein Baustatiker begutachtete ebenfalls die Situation vor Ort. Als Ergebnis wurde zunächst das Gebäude geräumt und die im Anwesen befindlichen Personen in einem von Saarbahn&Bus bereit gestellten Bus betreut.
Anschließend entsandte die Leitstelle der Feuerwehr ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Die Feuerwehrleute der Wache 1 stützten gemeinsam mit einer vor Ort befindlichen Baufirma das Gebäude so weit ab, dass keine akute Gefahr mehr ausging. Weitere Einsatzkräfte des THW wurden mit weiterem Abstützmaterial an die Einsatzstelle entsandt. Es wurden anschließend provisorische Holz-Stützen des THW angebracht, um dem Haus die notwendige Stabilität zu verleihen. Eine ebenfalls an der Einsatzstelle befindliche Baufirma führt in der Stütze Probebohrungen durcht, um das Ausmaß des Schadens festzustellen.
Da in diesem Bereich die Kaiserstraße gesperrt wurde, kam es im Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Saarbahn war nur so weit betroffen, dass an der Einsatzstelle zum Schutz der Einsatzkräfte Schrittgeschwindigkeit gefahren wurde.


